Holz

Im Grunde lässt sich ja aus nahezu jedem Material eine E. Gitare bauen, was schon zu den exotischsten Ergebnissen geführt hat.

Unzählige Gespräche mit Gitarristen über Ihre Vorstellung des ideellen Klangbildes haben die Möglichkeiten der Materialauswahl jedoch immer schnell auf die hinlänglich bekannten Favoriten eingeschränkt. Letztendlich sind es ja auch die Klangbilder der Rock n`Roll Geschichte die unsere Hörgewohnheiten beeinflusst und unsere Klangvorstellungen geprägt haben.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das mich kaum etwas mehr beeindruckt hat als der Sound einer 62`Stratocaster aus ultraleichter Erle.

Grundsätzlich glaube ich, das die möglichst leichten Versionen der bekannten Tonhölzer wie z.b Erle , Honduras Mahagoni u. Sumpf Esche den lebendigeren Ton liefern und somit die bessere Wahl sind.

Natürlich ist es immer interessant zu experimentieren, besonders schön gemaserte Stücke für Bodys oder aufgeleimte Tops zu verwenden, Hohlkammern zu fräsen oder ungewöhnliche Kombinationen zu kreieren.

Ein besonders schönes Stück Holz hat aber nicht automatisch den besseren Klang und da jedes Stück Holz anders ist, ist es ein wenig so wie mit der Wettervorhersage. Mag die Voraussage im groben zutreffen, ist es Vorort manchmal doch abweichend.

Wie sagte doch Meister Martin Seeliger ( Lakewood Guitars ) in einem Artikel über den Gitarrenbau : „ Wichtiger noch als das Material ist die Erfahrung und das Know How des Instrumentenbauers um ein gutes Instrument zu bauen.“

Eine Idee für ein Klangbild und eine Vision für ein Design fügen sich nach und nach zu einer Idee für ein Instrument. Diesen „Spirit“ während der praktischen Umsetzung einfließen zu lassen, prägt als Maßgabe meine Gitarren.

 

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29.09.2012 Umzug

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